Bringt man die Augen mit Kopfschmerzen in Verbindung, dann müssen diese nicht immer Auslöser für den Schmerz im Kopf sein. Oft äußern sich auch entsprechende Symptome an unserem Sehorgan. So konzentrieren sich Attacken des Cluster-Kopfschmerzes oft im Augenbereich. So sitzen diese schlimmsten aller Kopfschmerzen meist um das Auge herum oder hinter dem Auge. Darüber hinaus können in Verbindung mit dem Auge unter anderem folgende Begleitsymptome bei einem Cluster-Kopfschmerz auftreten: Die Stusskowski schreibt natürlich völlig unscharf und verschwurbelt, so dass viele Deutungen möglich erscheinen. Daher mal darauf achten, wo sie überhaupt ein halbwegs klares Aussage macht. Das macht sie im Zitat oben nur, wenn sie meint über Köln hätte man besser gar nicht geredet. Dass man dies übers Oktoberfest etc hätte tun sollen, geht überhaupt nicht klar hervor (hätte geben können). Baby Rote Flecken Gesicht Hitze Jobs Sie stand auf und verfluchte zum dritten mal an diesem Tage das sie sich entschlossen hatte, diese engen Schuhe anzuziehen, aber die Farbe hatte einfach zu gut gepasst, und man musste ja auch was hermachen wenn man schon unterwegs war. "Hm die sollen alle mal dankbar sein das ich mich so selbstlos für sie einsetze," dachte Sonnoko leicht mürrisch und rückte erstmal ihre Kleidung mit zwei Handgriffen zurecht. Wie Entstehen Altersflecken Kopf Großmutter, die die ganze Zeit nur still dagesessen hatte, war heftigst zusammen gezuckt. Sie war aber am Kamin sitzen geblieben, hatte ihre Knie zwischen die Arme gezogen und sich sanft hin und her gewogen. Dabei hatte sie das Feuer, das sich blutrot verfärbt hatte, aufmerksam beobachtet. Mich hatte sie keines Blickes gewürdigt.Endlich hatte ich dann das getan, was ich eigentlich schon den gesamten Abend hatte tun wollen: Ich hatte mich auf dem Boden zusammen gekauert und angefangen zu weinen. Großmutter war weiterhin nur dagesessen und hatte in die Flammen gestarrt. Mein Schluchzen war durch den Wohnwagen gehallt und die Tränen eine nach der Anderen auf den Holzboden geplatscht. Großmutter hatte sich immer noch ausschließlich für das züngelnde Feuer interessiert. Ich hatte doch nur gewollt, dass sie zu mir kam, mich in den Arm nahm und mir ölflecken Entfernen Betonpflaster Open Air 2016 Ich antwortete zögernd. „Ich weiß es nicht“, sagte ich. „Ich lag in den Trüm-mern eines Hauses dreizehn oder vierzehn Tage lang vergraben. Ich weiß nicht, was inzwischen geschehen ist.

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Mein allerliebstes Dessert (Honig-Rhabarbertarte) hat mich zu dieser Beeren Tarte mit Haferflocken inspiriert. Mich hat diese Tarte so begeistert, dass ich gleich nochmal zuschlagen musste. Diesmal etwas anders ohne Crumble, dafür mit vielen frischen Beeren. Die Zutaten-Kombination aus Haferflocken, Mandeln, Vanille, Honig und Kokosnuss ist der Hammer. Dazu eine sommerliche Beerenmischung mit Honig und Limonen. Eine einfache, aber sehr leckere Mischung. Der Clou ist die Minze. Dieses Aroma kommt völlig überraschend und begeistert auch den liebsten Schwaben. Beeren, Limonen und Minze ist einfach unschlagbar. Wenn Ihr jetzt noch Wassermelone dazu gebt, habt Ihr einen phantastischen Sommer-Fruchtsalat. Die Beeren Tarte ist glutenfrei und kann leicht vegan gemacht werden Und diese Beeren Tarte kann völlig ohne schlechtes Gewissen gegessen werden. Außerdem habe ich glutenfreie gemahlenene Mandeln verwendet habe (apropos gemahlene Mandeln sind nicht dasselbe wie Mandelmehl). Wer eine weniger „rustikale“ Kruste haben möchte, der kann auch Vollkorn-Hafermehl (Oatflour), Kokosmehl oder Mandelmehl nehmen. Die Beeren Tarte funktioniert auch super wenn Ihr nur Blaubeeren nehmt. Dann empfehle ich Ahornsirup und Zitronenschale dazu. Mich erinnert das sofort an Blaubeeren Pancakes … Weisse Flecken Auf Der Zunge Kleinkind Fieber Normalerweise sind für jeden Versuch gleichzeitige Positiv- und Negativkontrollen erforderlich. Stehen Ergebnisse von positiven Kontrollen zur Verfügung, die in letzter Zeit im selben Labor erhoben wurden, so können anstelle einer gleichzeitigen Positivkontrolle diese Ergebnisse verwendet werden. Bekannte Mutagene sind als Positivkontrollen mit einer angemessenen niedrigeren Dosierung (z. B. MMS, i. p., mit 10 mg/kg) zum Nachweis der Testempfindlichkeit zu verwenden. Dunkle Flecken Auf Der Haut Von Pickel Jucken Manchmal ist es kratzige Kleidung rote Flecke auf dem Unterschenkel Krampfadern es sind Cremes, die einfach nicht gut vertragen werden. Bei einem Ausschlag an den Beinen kann auch eine Wundrose im Verdacht stehen. Diese entsteht oft aufgrund der Nebenwirkung eines Medikaments. Insektenstiche sind auch dafür verantwortlich, dass Ausschlag entsteht. In den hier genannten Fällen, reicht es aber in der Regel aus, die Stelle zu kühlen und abzuwarten. Bei starken allergischen Reaktionen, vor allem nach Einnahme eines ungewohnten Medikaments, solltest du rote Flecke auf dem Unterschenkel Krampfadern zum Arzt, vielleicht sogar ins Rote Flecke auf dem Unterschenkel Krampfadern gehen. Wie Entstehen Altersflecken Kopf Natives Olivenöl extra
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Ohren zuckten, aber sie lief weiter. Ich wusste, dass der Meister schon ewig nicht mehr mit ihr am Springreiten teilgenommen hatte. Wir würden sehen, was sie noch beherrschte. Falls wir im Wassergraben landeten, war es wohl zu wenig gewesen.Das Brückenende lag genau vor uns und im nächsten Moment auch schon hinter uns. Die Spalte zwischen Ufer und Brückenende betrug etwa drei Meter, Klymënæstra übersprang sie mühelos. Die Brücke wurde weiter hochgezogen. Anscheinend hatten sie nicht direkt bemerkt, dass wir es geschafft hatten. Trotz des Euphoriegefühls im Bauch, traute ich mich nicht, mich umzudrehen. Ich musste Eick finden, der Xandrijn hoffentlich noch bei sich hatte – wenn nicht, würde ich ihn zu Kleinholz verarbeiten – und dann würden wir auch schon aufbrechen. Das Bild das sich uns bot war in einem Wort zusammengefasst: Es war grauenerregend. Altersflecken Lasern Erfahrungsberichte Hamburg Die Problembereiche sind uns bekannt: Es sind nach wie vor der Verkehrssektor mit 90 Prozent fossiler Energieabhängigkeit und natürlich auch der Gebäudesektor, wo wir leider, da haben Sie recht, einen sehr hohen Anteil an Ölheizungen haben. Da gilt es anzusetzen. Dunkle Flecken Auf Der Haut Von Pickel Jucken Forschung zur Unterstützung der Wiederherstellung Theorien
Der offensichtlichste Unterstützung kommt aus Aspekte der Schlafentzug Studien im nächsten Abschnitt diskutiert werden. Zuerst einige andere Beweise: Deutschland: Vimovo Estland: Vimovo Finnland: Vimovo Griechenland: Vimovo Irland: Vimovo Italien: Vimovo Lettland: Vimovo Litauen: Vimovo Luxemburg: Vimovo Malta: Vimovo Niederlande: Vimovo Norwegen: Vimovo Österreich: Vimovo Polen: Vimovo Portugal: Vimovo Rumänien: Vimovo Schweden: Vimovo Slowakei: Vimovo Slowenien: Vimovo Spanien: Vimovo Wie Entstehen Altersflecken Kopf Und als ich auf diese stille und verlassene Fläche von Häusern, Fabriken und Kirchen blickte - als ich an die unendlichen Hoffnungen und Mühen, die zahllosen Scharen von Menschenleben dachte, die der Bau dieses Rie-senwerkes gekostet hatte, und an die pfeilschnelle und rohe Zerstörung, die wie ein Gewitter über allem gehangen hatte - als ich nun die Gewissheit hat-te, dass die schweren Schatten wieder gewichen waren und dass die Men-schen wieder in diesen Straßen leben konnten und diese meine teure, riesi-ge, tote Stadt wieder zum Leben und zur Macht zurückkehren würde - da ging ein Gefühl durch meine Seele, das mich fast zum Weinen brachte. Weisse Flecken Auf Der Zunge Kleinkind Fieber Liebe Jasmin,
ich liebe deine Seite und bin dir unendlich dankbar für die vielen tollen Tipps und Rezepte! Habe mittlwerweile mein 3.Produkt (Deo-Creme, Sheabutter und Anti-Ageing Serum) dank deiner Anleitungen hergestellt und bin nach wie vor begeistert. :)) Nur mit meiner Deo-Creme scheine ich Probleme zu haben… Ich nutze sie mittlerweile seit 1,5 Monaten, meine Haut müsste mich also schon daran gewöhnt haben. Leider ist es so, dass ich nach ein paar Stunden einen ranzigen Geruch spüre, der teilweise sogar ziemlich stark werden kann. Liegt das am Kokosöl? Habe natives Bio-Kokosöl (Ölmühle Solling) genutzt. Oder liegt es an mir? Habe gehört, dass manche Menschen das Problem haben mit Kokosöl, wegen der eigenen Hormon-Bakterien-Mischung. Bäh, das finde ich doof. Das Problem ist, dass sogar meine Kleidung unter den Achseln so riecht, selbst nach dem Waschen spüre ich das noch… Finde ich sehr schade, da ich Deo als Creme wegen der Pflege sehr gerne mag und lieber nach einem alternativen Fett suchen möchte als flüssiges Deo zu nutzen. Hättest du einen Tipp für mich, welches Fett ich nutzen könnte?
Danke dir schon mal und liebe Grüße
Lili.

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wir hoffen in Kürze einen Produkttest dazu bereitstellen zu können. Wie Entstehen Altersflecken Kopf Zum Vorenthalten der Wohnung:
Offensichtlich war nur ein Schlüssel dem Mieter zurückgegeben worden, damit er die Wohnung zur Schadensbeseitigung betreten kann. Für mich ist das kein Vorenthalten, sondern lediglich ein vom VM eingeräumtes Betretungsrecht was keine Mietfordeung begründet. Altersflecken Lasern Erfahrungsberichte Hamburg Es gibt aber keinen Grund warum Sie das Öl stehen lassen müssen. 33. Straffe, weiche Haut
Hin und wieder, statt Körperlotion, einfaches Speiseöl zum Einreiben der Haut verwenden. Man massiert damit besonders die trockenen Körperpartien. Es wirkt straffend und macht die Haut weich. „Was glaubt der Alte was mir hier draußen passieren kann?“ Denn Ausflug beim König durchzukriegen war Verhältnismäßig einfach gewesen, meine Umbra aber war ich nicht losgeworden. So lief ich nun schon seit einer Stunde neben meinem Mentor durch den Wald, im Gefolge zwei Schatten. Zwar sah ich sie nicht, aber ich wusste dass sie da waren, und das nervte.
„Er ist einfach nur um Eure Sicherheit besorgt.“
„Ach, so ein Quatsch. Er will mich nur einfach kontrollieren“, beschwerte ich mich zum bestimmt siebentausendsten Mal. Sydney schwieg dazu. Er wusste genauso gut wie ich, dass ich recht hatte, aber da ich den Ausflug mit meinem Mentor wirklich wollte, sah ich geschlissen über meine Aufpasser hinweg.
„Wenn Ihr eine Pause braucht, dann sagt Bescheid.“
Ich tauchte unter einem Ast hinweg. „Wir sind kaum eine Stunde unterwegs.“
„Ich mein ja nur.“
„Ja klar. Die Prinzessin ist so zart besaitet, dass wir sie nicht überfordern wollen.“
Der sandfarbene Wolf neben mir gluckste. „Ich würde Euch als vieles bezeichnen, aber sicher nicht als zart besaitet.“
„Das hat sich jetzt voll negativ angehört.“
„So war es gewiss nicht gemeint.“ Sydney sprang auf einen umgestürzten Baumstamm, und wartete, bis auch ich raufgeklettert war. Auf der anderen Seite half er mir runter. So neckten wir uns auf dem ganzen Weg den Berg hinauf. Mit der Zeit wurden die Bäume lichter, und der Weg steiler. Geröll und Kies knirschte unter meinen Schuhen. Zwischendurch sah ich immer mal wieder einen meiner Umbra im Unterholz auftauchen, nur um gleich wieder zu verschwinden. Ich ignorierte sie so gut ich konnte.
Ein Dachs kreuzte unseren Weg, und hastete erschrocken weg. Vögel zwitscherten in den Bäumen, und immer wieder tauchten kleine Nager im Unterholz auf. Einmal entdeckte ich sogar eine Schlange, vor der ich mich schnell in Sicherheit brachte. Schlagen, igitt.
Sydney wollte dem Pfad am Berg entlang folgen, als ich ein Rauschen hörte, das mich neugierig machte. Ohne auf ihn zu achten, stieg ich den steilen Abhang hinauf, immer dem Geräusch nach. Erst als ich oben angekommen war, bemerkte Sydney mein Verschwinden, wahrscheinlich weil ich ihm nicht geantwortet hatte. Er rief meinen Namen, und dass ich wieder runter kommen sollte, aber ich deutete ihm einfach mir zu folgen, und ging weiter.
Steinchen knirschten unter meinen Schuhen. Hier wuchs kaum noch etwas Grünes. Ein paar vertrocknete Sträucher, und ödes Gras in den Ritzen. Sobald ich den Felsvorsprung vor mir umrundet hatte, änderte sich dieser Anblick. Plötzlich stand ich in einer grünen Oase. Das rauschende Geräusch, das ich gehört hatte, kam von einem kleinen Wasserfall, der in eine Senke floss. Grüne Bäume und weiße Lilien umrundeten das Ufer des kristallklaren Wassers. Seitlich auf einem kleinen Vorsprung hatte ein Falke sein Nest gebaut. Dieser Ort war wie aus einem Märchen, noch schöner als die Lichtung im Wald.
Unter der Wasseroberfläche konnte ich Fische sehen, und am Rand quakte einsam ein Frosch.
Ich ließ meinen Rucksack von der Schulter gleiten, und steckte meine Hand in das Wasser. Es war nicht zu kalt, und plötzlich bekam ich Lust schwimmen zugehen.
„Prinzessin Cheyenne.“
Ich drehte mich zu Sydney um, der gerade um den Felsvorsprung kam. „Wann lässt du endlich diese blöde Betitelung weg?“ Mit den Füßen zog ich mir die Schuhe samt Socken aus.
Er bedachte mich mit einem Vorwurfsvollen Blick. „Ihr könnt nicht einfach so verschwinden, Euch könnte etwas passieren.“
„Mir könnte jederzeit etwas passieren. Wenn ich danach leben würde, müsste ich ein Leben in Paranoia führen, und darauf habe ich keinen Bock. Ich nehme lieber alles so wie es kommt.“ Mit der Hand zog ich den Reißverschluss an meinem Kleid auf. „Solltest du auch mal versuchen. So wird das Leben viel interessanter.“ Ich ließ das Kleid an meinen Schultern hinab rutschen. Zum Glück hatte ich heute passende Unterwäsche angezogen. Ein Bikini war es zwar noch lange nicht, aber besser als Nackt.
Sydney starrte mich mit aufgerissenen Augen an. „Was macht Ihr da?“
„Ich geh schwimmen.“ Das Kleid fiel zu einem Haufen um meine Beine. Ich drehte mich so, dass Sydney kein direkter Blick auf mein entstelltes Bein möglich war. Zwar hatte ich ihm die alte Narbe schon gezeigt, musste sie aber deswegen noch lange nicht vor ihm zur Schau stellen. „Kommst du mit?“ Ich ging ans Ufer, und tauchte einen Zeh ein. Es war schon etwas kalt. Bevor ich noch den Mut verlor, hielt ich die Luft an, und sprang mit einem Köper ins Wasser. Das eintauchen war für meinen Körper ein Schock. Ich schwamm zurück an die Oberfläche, wischte mir das Wasser aus dem Gesicht, und lächelte Sydney an. „Was ist nun?“
Keine Ahnung was mit ihm los war, aber irgendwie konnte er einfach nur starren. Bewegungslos stand er da. Wenn er im nächsten Moment umgefallen wäre, wüsste ich dass er aufgehört hatte zu atmen. Um ihn aus seiner Trance zu lösen, spritzte ich einen Schwall kaltes Wasser nach ihm. Das hatte geholfen. Er schnaubte, schüttelte sich, und ging einen Schritt zurück.
„Wir haben keine Handtücher dabei.“
War das wirklich sein Problem? „Wir können in der Sonne trocknen.“
„Das Wasser hier oben ist sehr kalt.“
„Ich bin doch schon drin.“
„Ihr solltet wirklich rauskommen. Was ist wenn Ihr Euch erkältet?“
Zur Antwort traf ihn ein weiterer Schwall Bergwasser. „Nun mach hier nicht auf Spielverderber, und komm rein. Es ist wirklich angenehm.“ Mit dem Finger deutete ich ihm zu mir zu kommen. Als hielt ich eine unsichtbare Schnur in der Hand, schritt er langsam auf mich zu. Am Ufer aber machte er halt. Er wollte, das konnte ich sehen, doch irgendwas hielt ihn davon ab. Um ihm die Entscheidung zu erleichtern, packte ich ihn an den Vorderpfoten, und zog ihn hinein. Begleitet von einer riesigen Fontäne schluckte uns das Wasser für einen Moment. Prustend kam ich wieder hoch, und grinste den begossenen Pudel vor mir an.
Sydney schnaubte Wasser aus, und kletterte zurück an Land.
„Was? Bist du etwa Wasserscheu?“
Nein, das war er nicht, und das präsentierte er mir im nächsten Moment. Mit einem Satz sprang er über mich hinweg, und tauchte hinter mir ins Wasser. Kleine Tropfen trafen mich im Gesicht, und bevor ich wieder richtig sehen konnte, spürte ich das nasse Fell an meinen Beinen. Vor Schreck schrie ich auf, und einen Moment später befand ich mich auf Sydneys Rücken. „Haltet Euch gut fest.“ Und dann schwamm er direkt auf den Wasserfall zu.
Tosende Sturzbäche prasselten auf mich nieder. Ich schrie, doch meine Stimme ging in dem in dem Lärm unter. Die Massen drückten uns nach unten. Mit aller Kraft hielt ich mich in Sydneys Fell fest, als er untertauchte um hinter den Wasserfall zu gelangen. Mit geschlossenen Augen ließ ich mich mitnehmen. Dann tauchten wir auf der anderen Seite in einer feuchten Höhle auf. Bevor ich die Gelegenheit bekam, mich dort nähr umzusehen, machte er kehrt. Das Ganze noch mal bitte.
Auf der anderen Seite, zurück unter der Sonne, prustete ich mir das Wasser aus dem Gesicht, und wischte die Haare zurück. Das Hochgefühl blieb. Zwar war ich schon oft mit meinen Eltern verreist, aber so etwas hatte ich noch nie gemacht.
Mit Sydney im Wasser zu toben machte Spaß. Wir jagten uns, spritzten uns gegenseitig voll, und stuckten uns unter. Ich vergaß sogar, dass ich hier mit meinem Mentor im Wasser herumtollte. Jegliches Zeitgefühl war mir abhanden gekommen. Als ich irgendwann zurück an Land kletterte, war ich erschöpft, durchgeweicht, und hatte drei prächtige, blaue Flecken. Aber ich war glücklich.
Sydney kam hinter mir heraus, und schüttelte sein Fell aus. Die vielen kleinen Tropfen trafen mich, und ich hielt schützend die Arme vors Gesicht. „Iii, Sydney!“
Glucksend trat er vor mich. „Ihr seid doch bereits nass.“
„Werd ja nicht frech, sonst schups ich dich zurück ins …“ Eine Bewegung am Rand meines Sichtfeldes, brachte mich dazu den Kopf zu wenden. Am Felsvorsprung saßen Umbra Drogan und Umbra Carel, und beobachteten uns. Scheiße, die hatte ich ja ganz vergessen. Blitzschnell ging ich in die Hocke, versteckte mich hinter Sydney. „Verschwindet!“, fuhr ich die beiden an. Ich hatte nicht so das Problem damit, dass Sydney mich in Unterwäsche sah, aber das hier war doch keine Peepshow. Außerdem war da noch die Sache mit meinem Bein. Ich wollte einfach nicht, dass sie mich so sahen. Leider bewegte sich keiner der Beiden auch nur einen Millimeter. „Seid ihr taub? Ihr sollt euch verziehen!“
Auch Sydney sah zu den beiden Wölfen hinüber. „Sie müssen bleiben, sie sollen auf Euch aufpassen.“
„Das können sie auch, wenn sie um der Ecke warten, also los, haut ab!“
Es schien, als ließen sich die Beiden meine Anweisung erst mal ganz genau durch den Kopf gehen, bevor sie sich erhoben, und um den Felsvorsprung verschwanden. Mir war klar, dass sie gleich dahinter saßen, aber so sah ich sie wenigstens nicht, und was noch viel wichtiger war, sie sahen mich nicht.
Triefnass wie wir beide waren, suchten wir uns ein sonniges Plätzchen an dem wir trocknen konnten. Wir aßen unser mitgebrachtes Essen, und ich fühlte mich einfach mal nur unbefangen. An Sydney gelehnt, flocht ich meine Haare zu einem Zopf, da der Wind sie mir ständig ins Gesicht blies, und irgendwie kamen wir dann dazu, dass wir ein bisschen Unterricht machten. Keine Ahnung, wie er mich an einem solchen Ort, an diesem Tag freiwillig dazu bekam, aber ich fand mich plötzlich dabei wieder, wie ich versuchte die Melodie des Mondes in meinem Kopf heraufzubeschwören, um eine Wandlung an meinem Körper willentlich vorzunehmen. Ich sollte versuchen aus meinem Fingernagel eine Kralle zu machen, doch selbst wenn ich es schaffte, mich in allen Einzelheiten an das Lied zu erinnern, kam einfach kein Ergebnis dabei raus.
Wir saßen über eine Stunde da. Erst als wir schon fast getrocknet waren, kribbelte meine Fingerspitze Plötzlich, und der Nagel daran verformte sich leicht. Ich hielt an dem Gefühl fest, und dann besaß ich eine Kralle. Überrascht das es mir gelungen war, und erfreut über meinen Fortschritt, umarmte ich Sydney, doch als ich ihn wieder losließ, war die Kralle fort.
So schön das alles hier auch war, es kam die Zeit, an der wir zurück mussten. König Isaak hatte unmissverständlich zur Aussprache gebracht, dass er mich zum Abendessen zurück erwartete. So zog ich mich an, und machte mich mit den drei Wölfen zusammen auf den Rückweg.
Als wir ankamen, war ich kurz am überlegen, ob ich auf mein Zimmer gehen sollte, um mich frisch zu machen, entschied mich dann aber dafür, direkt in den Speisesaal zu gehen, da es schon sehr spät war, und ich keine Lust hatte mich zu hetzen.
Auf dem Weg dahin kam ich am Speisesaal der Bediensteten vorbei, und warf einen prüfenden Blick in der Hoffnung hinein, Diego oder Lu zu sehen. Seit nun schon drei Tagen hatte ich kein Wort mehr mit ihnen gewechselt, und langsam bekam ich Entzugserscheinungen. Ich vermisste sie, sehnte mich nach meinen Freunden, doch das Glück war mir nicht holt. Der Raum war zwar voll, aber ich sah weder eine Amazone mit flammendem Haar, noch einen schweigsamen Krieger. Sie waren nicht hier, seufz.
Sydney stupste mir mitfühlend gegen die Hand, und fiepte leise. „Tut Euch das nicht an.“
Ich schaute zu ihm herunter. Wie kam es nur, dass er immer genau wusste, was in meinem Kopf vor sich ging?
Als zwei Wächter an uns vorbei in den Saal liefen, wurde ich von ihnen abgelenkt. Ich schnappte ein paar Wortfetzen auf, die mich sofort hellhörig werden ließen. „…Hinweise die nach Amsterdam führen“, sagte der kleinere mit den schwarzen Haaren. „Die Sklars sollen da ein paar von den Mädchen aus dem Überfall letztes Jahr in Biyas hingebracht haben …“
Biyas, das war das Einzige was ich verstand. Na ja, auch Überfall, aber das Entscheidende war halt der Dorfname. Der größere nickte seinem Kollegen zu, sagte auch etwas, dass ich aber nicht mehr verstand. „Sydney, was sind Sklars?“
Er zögerte. Offensichtlich wollte er mir nicht antworten. Ich wandte ihm meinen Blick zu, und er stöhnte. „Sklars ist die gängige Abkürzung für Sklavenhändler.“
Mein Herz schlug plötzlich schneller als es sollte. Sie sprachen über den Überfall bei dem Vivien verschwunden war. Es gab neue Hinweise. Ohne groß darüber nachzudenken, lief ich den Wächtern hinterher. Dass musste ich genau wissen. „Hey, ihr da.“ Die beiden drehten sich zu mir um, und wirkten sofort leicht eingeschüchtert.
Ordnungsgemäß verbeugten sie sich vor mir. Oh wie ich diese Geducke verabscheute.
„Prinzessin Cheyenne.“ Der große mit dem kastanienbraunen Haar nahm mich in Augenschein. „Wie können wir Euch helfen?“
„Sagt mir, was das für Hinweise sind.“
Die beiden wirkten verwirrt.
Waren die wirklich so unterbelichtet, oder taten die einfach nur so? „Die Sklars, darüber haben Sie gerade gesprochen. Der Überfall auf Biyas. Sagt mir was ihr wisst.“
Die beiden tauschten einen seltsam nervösen Blick aus. Dann sprach wieder der große. „Es ist alles in bester Ordnung. Ihr solltet Euch darüber nicht Euren Kopf zerbrechen.“
„Worüber ich mir meinen Kopf zerbreche, oder nicht, ist immer noch meine Sache. Also, raus mit der Sprache.“
Ein weiterer Blick. Der Kleine seufzte. „Es wurden ein paar Mädchen gefunden, die bei dem damaligen Überfall entführt wurden. Sie konnten zu ihren Familien zurückgebracht werden.“
Er schwieg. Ich sah von einem zum anderen. „Ist das alles?“
Wie die beiden mir meinem Blick auswichen wahrscheinlich nicht, aber es scheute sie noch mehr zu sagen.
„Ich will es wissen“, sagte ich nachdrücklich, und ließ mit voller Absicht ein wenig mein Odor spielen.
Der Kurze gab schließlich ein zweites Mal nach. „Wir haben Hinweise von den gefundenen Mädchen bekommen, die darauf schließen lassen, dass noch weitere Bewohner von Biyas nach Amsterdam verkauft wurden.“
Das hieß, dass Vivien auch dort sein könnte. Mit einem Mal rasten mir all die Worte durch den Kopf die Raphael bei unserem letzten Treffen zu mir gesagt hatte. Ich wurde ganz aufgeregt. „Dann müssen wir nach Amsterdam fahren … ich muss …“ Ja was musste ich denn? Was konnte ich schon ausrichten. Ich konnte Raphael anrufen, obwohl mir nicht besonders der Sinn danach stand, aber es war ein Hinweis, ein Wichtiger. „Ich werde mit dem König reden.“ Die Worte waren an mich selber gerichtet, und als ich die skeptischen Mienen der Wächter sah, wusste ich, dass es besser gewesen wäre, wenn ich sie für mich behalten hätte. Ich setze eine undurchdringliche Maske der Selbstsicherheit auf. „Ich werde nach Amsterdam fahren, und …“ Ich wurde am Arm gepackt, und herumgewirbelt. Sauer wollte ich schon protestieren, als ich in die grünen, missbilligenden Augen von Lu sah. Vor Freude machte mein Herz einen kleinen Hüpfer, und ich wollte sie in den Arm nehmen, doch der Ausdruck in ihrem Gesicht hinderte mich daran.
„Bist du völlig bescheuert?“, blaffte sie mich an. „Es ist ja nicht so als hättest du schon genug Probleme, jetzt willst du auch noch jagt auf Sklars machen? Langsam glaube ich wirklich, dass in deinem Hirn eine Sicherung durchgebrannt ist!“
Die anfängliche Freude darüber sie endlich gefunden zu haben, verpuffte sofort. Ich tat das was ich immer tat, wenn ich mich angegriffen fühlte, ich schaltete auf stur, und befreite mich mit einem Ruck von ihrem Griff. „Irgendjemand muss es ja tun.“
„Und du glaubst dass du die Richtige dafür bist?“ Sie lachte höhnisch. „Du schaffst es ja nicht einmal einen Tag lang diszipliniert zu bleiben, und da bist du der Meinung, dass du eine perfekt durchorganisierte Untergrundgesellschaft knacken kannst, und als Held aus der Sache herauskommst? Ha! Das ich nicht lache.“ Mit dem Finger tippte sie mir gegen die Brust. „Sieh erst mal zu, das du so mit deinem Leben klar kommst, bevor du dir noch mehr aufhalst, oder meinst du ich habe nicht mitbekommen, wie du jede Nacht aus deinen Alpträumen aufwachst, oder deine abendlichen Heularien? Aber der Hammer war ja nun wirklich die Aktion mit Prinzessin Naomi, damit hast du wirklich alles andere übertroffen.“
Ihre Worte waren hart, aber ich bemerkte sehr schnell, um was es ihr wirklich ging. Nicht darum was ich tun wollte, sondern darum, was geschehen war. Meine Augen wurden eiskalt. „Du glaubst also wirklich, dass ich die Rohre manipuliert habe, dass ich so dumm war zu riskieren euch zu verlieren?“
Ihr sicheres Auftreten geriet leicht ins schwanken. Wie das aber so ihre Art war, machte sie keinen Rückzieher, sondern preschte noch weiter nach Vorne. „Sieh zu das du hier verschwindest. Das ist der Speisesaal für die Bediensteten, du hast hier nichts zu suchen. Beweg deinen königlichen Hintern hier raus, bevor ich ihn mit einem Tritt nach draußen beförderte!“
Das tat echt weh. Ihre Wut traf mich mitten ins Herz. „Und ich dachte du bist meine Freundin.“ Ich drehte mich um, und ging. Plötzlich war mit die Sklavensache völlig egal. Die Szene eben hatte es bewiesen, die Leute in diesem Schloss konnten mir wirklich alles nehmen. Sie hatten es geschafft, eine meiner längsten Freundschaften zu zerstören.
Sydney eilte wieder an meine Seite. „Prinzessin Cheyenne, Ihr dürft Euch das nicht so zu Herzen …“
„Lass gut sein“, unterbrach ich ihn schwach. Ich hatte für dieses Thema einfach keine Kraft mehr, für nichts mehr. Meine Reserven waren ausgelaugt. „Bitte, lass mich einfach in Ruhe.“
Er blieb zurück, während ich weiter in den Speisesaal ging, in dem meine Familie schon voll versammelt auf mich wartete. Ich hatte mich verspätet, mal wieder.
König Isaak beobachte mich missbilligend, als ich mich auf meinen Platz setzte. „Ich hoffe, dein Ausflug hat dir Freude bereitet.“
„Klar“, sagte ich. „Er war bestens.“ Nur was danach kam, war scheiße gewesen.
Kai sah zu mir auf. Er spürte, dass etwas nicht in Ordnung war, wagte es aber nicht es vor seinem Großvater anzusprechen.
„Vielleicht schaffst du es ja dann morgen einmal pünktlich zum Essen zu kommen, obwohl es ja schon ein Fortschritt ist, das du überhaupt aufgetaucht bist.“ Er musterte mich von oben bis unten. „Und wäre es zu viel verlangt, dass du sauber zu Tisch kommst?“
„Nein, wäre es nicht“, gab ich tonlos zurück.
Das ich ihm nicht widersprach, schien ihn mehr zu verstimmen, als wenn ich mich wie ein Gossenbalg gab. Er konnte es einfach nicht lassen weiter auf mir herumzuhacken. „Nun denn, ich bin froh, dass du das einsiehst. Vielleicht besteht für dich ja doch noch Hoffnung. Die Trennung von deinen Umbra scheint mir jedenfalls eine gute Entscheidung gewesen zu sein. Ich hätte dies schon viel früher machen sollen.“
Dazu sagte ich nichts. Ich biss mir auf die Zunge, um die Erwiderung in meinem Mund zu behalten, und sie ihm nicht um die Ohren zu schleudern. Lu hatte recht, es war besser einfach mal zu schweigen.
„Übrigens habe ich mit Frau van Schwärn gesprochen. Sie ist nicht erfreut über deine Haltung bei ihrem Unterricht. Sie sagt das du …“
„Ich denke wir sollten uns bei Tisch anderen Themen widmen“, unterbrach Kai seinen Großvater, als er merkte, wie die Spannung sich plötzlich staute.
König Isaak schenkte ihm einen abschätzigen Blick. „Nein, das ist genau der Richtige Zeitpunkt.“ Er schnitt sich sein Brot in zwei Hälften, und nahm eines davon in die Hand. „Um genau zu sein, hätte ich das schon längst tun sollen. Es scheint mir nicht zu viel verlangt, dass du dir ein wenig Mühe gibst. Frau van Schwärn ist die Beste bei ihrer Arbeit, von ihr kannst du viel lernen.“
„Ja“, erwiderte ich schnippisch, weil ich es einfach nicht länger aushielt, das einfach über mich ergehen zu lassen. „Überheblichkeit, Lügen, und wie man anderer am besten runter macht. Ich weiß ja nicht was Sie unter Beste verstehen, aber die Alte ist eine grauenhafte Mentorin. Fragen Sie doch einfach mal Genevièv wie der Unterricht so abläuft. Der Schabracke kann ich es nie recht machen.“
Seufzend legte König Isaak sein Brot zurück auf den Teller. „Ich hatte gehofft, dass du deine rebellische Phase überstanden hättest, aber da es nicht so ist, bleibt mir nun keine andere Wahl mehr. Es ist an der Zeit, dich zu erziehen.“
Misstrauisch verengte ich die Augen. „Was soll das heißen?“
„Das bedeutet, dass es an der Zeit ist, deinen zukünftigen Ehemann in den Hof einzuladen. Normalerweise ist es üblich, dass du ihn erst kurz vor deinem einundzwanzigsten Lebensjahr kennen lernst, aber da sich dein Verhalten in den letzten Wochen nicht gebessert hat, bin ich zu dem Entschluss gelangt, dass du ihn mit deiner Volljährigkeit ehelichst. Ich hoffe, dass diese Verbindung deinem Verhalten Einhalt gebieten wird.“
Am Tisch war es plötzlich totenstill. Meine ganze Familie hatte mit dem Essen aufgehört, und beobachtete mich angespannt, wartete auf einen Ausbruch meinerseits, aber ich konnte nichts anderes tun, als einfach mit offenem Mund da zu sitzen. Das hatte mir die Sprache verschlagen – wortwörtlich. Ich konnte spüren, wie ihre Blicke versuchten herauszubekommen, was in meinem Kopf vor sich ging, aber da war nichts. Jeder Gedanke war auf einmal weg. Mein Kopf war wie leergefegt. Ich konnte einfach nicht glauben was ich da hörte. „Sie wollen meinen zukünftigen Ehemann ins Schloss einladen?“, brachte ich schließlich heraus. „Wovon zum Teufel sprechen Sie da?“
König Isaak blieb ganz entspannt. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass in seinen Augen etwas wie Triumph lag. „Es ist seit je her Tradition, dass die Kinder der Alphas nach ihrer Geburt einem geeignetem Partner versprochen werden.“
Ich fuhr auf. Mein Stuhl kippte um, und schalte in dem stillen Raum besonders laut. Doch das bekam ich kaum mit. In meinem Kopf herrschte nur ein Gedanke. Etwas das so abwegig war, dass ich es kaum zu fassen bekam. „Ich bin versprochen?“, fragte ich ungläubig. „Ihr habt mir einen beschissenen Ehemann ausgesucht?“ Meine Stimme war so schrill, dass ich sie selber kaum wieder erkannte.
Für einen Moment schwiegen alle. Dann fragte Sadrija: „Großmutter, was heißt Versprochen?“
„Ich war deinem Großvater versprochen, und dein Vater deiner Mutter. Es bedeutet das zwei Werwölfe, die füreinander bestimmt sind, heiraten werden.“
Sie strahlte. Klar, ihr war nicht bewusst, was das wirklich bedeutete. Einen Fremden Mann heiraten, ob man ihn nun liebte, oder nicht. Es war sogar egal, ob man ihn mochte. „Bin ich auch versprochen?“
„Ja, meine Tochter. Genau wie Naomi es ist, und auch Kai es war.“
Kai. Meine Gedanken drehten sich plötzlich zu Prinzessin Antonias Geburtstag zurück, zu dem Moment am Teich, an dem ich das Gefühl hatte, dass er mir etwas verschwieg. „… aber mit einundzwanzig ist es Pflicht zu heiraten“, beendete ich den Satz, den er vor Tagen offen gelassen hatte. Der Schmerz des Verrats durchzuckte mich. Das Leid in meinem Inneren spiegelte sich auf meinem Gesicht, als ich meinen Cousin kummervoll ansah. „Du hast es gewusst“, sagte ich, hinderte die Tränen ausnahmsweise mal nicht daran ihren Weg zu nehmen. „Du hast es gewusst, und mit keinem Wort etwas erwähnt.“
Er machte eine hilflose Geste. „Cheyenne …“
„Spar dir deine Worte du elender Scheißkerl!“ Wieder hatte ich vertraut, und wieder war ich verraten worden. Ich wollte nichts mehr davon wissen. Ich hasste ihn, ich hasste sie alle. Das Essen war ganz egal, und auch ob es meinen Großeltern in dem Kram passte, dass ich einfach ging. Ich wollte nur noch hier weg, doch als ich herumwirbelte, sah ich Diego in die Augen, und mit Schrecken erkannte ich, dass auch er es gewusst hatte. Seine schuldigen Augen verrieten es mir. Ich schlug die Hände vor den Mund. Ungläubig bewegte mein Kopf sich hin und her, formte ein Nein, als wenn ich damit meine Erkenntnis vergessen machen könnte. Aber sie blieb. „Du auch?“
Er wich meinem Blick aus.
„Du dreckiges Arschloch! Wie konntest du nur? Du bist mein Freund!“, schrie ich ihn an. „Mein verdammter Freund! Wie viele Geheimnisse hast du noch vor mir?“ Ich wartete nicht auf eine Antwort. Mit tränenüberströmtem Gesicht rannte ich nach draußen. Hinter mit hörte ich noch Sadrija nach mir rufen, aber ich blieb nicht stehen. Nie hätte ich gedacht, dass mein Leben noch schlimmer werden konnte, als es schon war. Doch da hatte ich mich getäuscht. Mit allem hatte ich mich getäuscht. Es gab niemanden dem ich vertrauen konnte. Wieder Mal hatte sich alles als Lüge entpuppt, und wieder waren meine besten Freunde dabei Geheimnisträger.
Blind rannte ich aus dem Schloss, ganz automatisch an den Einzigen Ort, der für mich die ganze Zeit so etwas wie eine Zuflucht gewesen war, ins Labyrinth. Niemand folgte mir, nicht einmal meine Umbra. Kreuz und Quer rannte ich durch die hohen Hecken. Meine Tränen verschleierten mir die Sicht, und einmal stürzte ich. Das konnten sie einfach nicht tun. Ich war ein freier Mensch, so etwas konnten sie nicht über meinen Kopf hinweg entscheiden. Doch die Wahrheit sah leider anders aus. Ich war nicht frei, noch nie gewesen. Mein ganzes Leben wurde immer von anderen gesteuert, so auch jetzt.
Ich rannte bis tief ins Labyrinth, auf einen kleinen Platz, auf dem nichts stand als eine einzelne Trauerweide, dort brach ich einfach zusammen, und weinte bittere Tränen. In wenigen Minuten war alles zerstört worden. Alles an das ich geglaubt hatte war nichtig, nix war mehr wie es sein sollte.
„Prinzessin Cheyenne?“
Natürlich. Diesen Akzent hätte ich in jeder Situation erkannt, Sydney. Der tauchte ja immer dann auf, wenn man ihm am wenigstens erwartete – ha ha. Mit dem Kopf fuhr ich zu ihm herum. Er stand ein paar Meter von mir entfernt, unsicher ob er nähr kommen sollte. „Du hast es auch gewusst, oder?“
Nervös machte er einen Schritt nach vorne. „Es tut mir leid, aber ich weiß nicht wovon Ihr sprecht.“
„Von meinem Zukünftigen“, knurrte ich. „Von der verdammten Tatsache dass ich versprochen bin, dass ich einen wildfremden Kerl heiraten soll, davon spreche ich!“
Er trat wieder einen Schritt zurück. „Es war verboten Euch davon zu erzählen. Man war der Meinung, dass Ihr mit den anderen Dingen vorerst genug zu tun hättet.“
Ich konnte nicht glauben was er da sagte. Das war doch ein Alptraum. Ich musste nur aufwachen, dann wäre alles vorbei, dann wäre ich zuhause in meinem Bett, mit Elvis an meiner Seite, und würde mich über meine Phantasie wundern, aber es wäre nicht real. Doch ich wachte nicht auf, ich blieb genau da wo ich war. „Ich hab dir vertraut“, hauchte ich. „Du bist mein Freund, du hättest es mir sagen müssen.“ So wie Diego und Lu?, fragte eine kleine gehässige Stimme in meinem Kopf.
Sydneys Unsicherheit wuchs. „Ich bin Euer Mentor, nicht Euer Freund.“
Das gab mir den Rest, das war echt zu viel. Mein Kummer und mein Leid verwandelten sich in brennende Wut. Ich griff nach einem abgebrochenen Ast, und schlug damit auf den Baum ein, immer und immer wieder. Wollte ihn zerstören, so wie man es mit mir machte, wollte ihm wehtun, aber es war nur ein beschissener Baum. Irgendwann reichten mir die Schläge mit dem Ast nicht mehr. Mit einem Wutschrei warf ich ihn von mir, und trommelte mit den Fäusten dagegen, trat dagegen, verlor dabei sogar eine meiner Sandaletten, doch egal wie viel Schmerz ich mir selber zufügte, er kam nicht gegen das toben meiner Gefühle an. Jeder den ich kannte hatte mich betrogen, jeder dem ich vertraut hatte, hatte mich verletzt. Das waren Wunden, die nicht mehr heilen konnten. Nun hatten die Regenten es geschafft, sie hatten mich zerstört, und zwar bis ins Innerste meines Selbst.
Die Haut an meinen Knöcheln hatte sich schon abgeschabt, und meine Hände bluteten. Meine Fingernägel waren eingerissen, doch mein Körper war von all dem Kummer so taub, dass ich es nicht spürte. Aber ich wollte etwas spüren, schlug deswegen immer heftiger auf die Trauerweide ein, solange bis sich zwei stake Arme um mich legten, und mich wegzogen. Ich tobte und trat um mich, hatte ein Gefühl von Déjà-vu, und glaubte im ersten Moment, dass es wieder Lu war, die mich da festhielt, doch dann sah ich die Narben auf den Armen. Mit einem Schlag wurde es mir klar: das war nicht Lu, das war Sydney.
„Hört auf Euch zu verletzen, bitte.“ Die Stimme erklang nicht in meinem Kopf, sondern an meinem Ohr.
Nur ein Sekundenbruchteil nachdem mein Hirn das registriert hatte, stellte sich jegliche Bewegung bei mir ein. Ich spürte den warmen Körper hinter, den Atem meines Mentors am Ohr, und seinen Herzschlag an meinem Rücken. Fast bedächtig hob ich meine Hand, und strich über seine Haut. Sie war rau, muskulös. Er hatte das getan, worum ich ihn so viele Male gebeten hatte, er hatte sich in einen Mann verwandelt.
Meine Finger glitten über die Narben, aber seine Arme zu sehen reichte mir nicht. Ich musste ihn ganz sehen. Ich wollte mich drehen, da schloss er seine Arme fester um mich. Er hatte Angst, dass ich mich vor ihm fürchten würde, dass sein Anblick mich erschrecken würde, ich wusste das, aber ich wollte ihn sehen, musste es einfach. „Zeig mir wer du wirklich bist, ich hab dir auch gezeigt wer ich bin.“
Er zögerte, lockerte seinen Griff schließlich, und ließ die Arme fallen.
Ich wandte den Kopf über die Schulter, und das erste was ich sah, war sein Gesicht. Weich und viel jünger als ich es mir vorgestellt hatte. Er sah nicht aus wie fast dreißig, sondern wie Anfang zwanzig, kaum älter als ich. Seine etwas längeren, sandfarbenen Haare fielen ihm in die wimpernumrahmten gelben Augen, die Augen eines Wolfes. Der Mund war leicht geschwungen. Ein schmales Gesicht mit hohen Wangenknochen, und einem Bartschatten. Quer über sein Gesicht, von unter dem linken Auge, über Nase und Mund, bis ans Kinn zogen sich drei feine Narben.
Seine breiten Schultern, die muskulösen Arme, der flache Bauch, Hüften, Beine, alles war übersehen mit Narben. Manche tiefer, manche leichter, doch durch die gebräunte Haut leicht zu erkennen. Die Narbe an seiner Schulter, schimmerte in der untergehenden Sonne leicht rötlich. Es war die, die ich verarztet hatte. Zum ersten Mal erkannte ich die Herkunft seiner Verletzungen, es waren Kratzer, wie von einer Katze, oder einem … Wolf? Wieder fragte ich mich, was geschehen war, doch dies war nicht der richtige Augenblick dafür.
Meine Finger fanden wie von selbst den Weg an seine Brust, über seine Haut, hinauf zu seinem Gesicht. Zogen die Narben nach. Er seufzte erleichtert. Mit dieser einfachen Berührung nahm ich ihm all die Angst, die er gehabt hatte. Ich ließ damit seine Sorge verschwinden, dass ich mich vor seinem Anblick fürchten konnte. Wie sollte ich das auch? In meinen Augen waren seine Narben kein Makel, sondern etwas das zu ihm gehörte. Ich sog alles in mich auf. Dass er der erste Mann war der nackt vor mir stand, störte mich dabei nicht. Ihn so zu sehen war in meinen Augen einfach richtig.
Er schloss die Augen, und schmiegte seine Wange in meine Hand. Er hatte gelogen, wurde mir klar, er war nicht nur mein Mentor, er war viel mehr. Mehr noch als ein Freund …
Von einer Sehnsucht gepackt, beugte ich mich vor, und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. Überrascht sprang er zurück, und starrte mich völlig entgeistert an. Meine Lippen prickelten. Unsere kurze Berührung hatte ein prickelndes Gefühl durch meinen Körper gejagt, und ich wusste, dass auch er es gespürt hatte.
Seine Brust hob und senkte sich schneller als normal. Ich lass Panik in seinen Augen, Unsicherheit, und auch ein wenig Wut über das was ich getan hatte.
Ich hielt seinem Blick stand. „Deine Narben machen dich in meinem Augen nicht zu einem Monster, sondern zu etwas Besonderem, und ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich an diesem Besonderem teilhaben will.“
Die feinen Züge in seinem Gesicht verhärteten sich, und seine Lippen pressten sich zu einer dünnen Linie aufeinander. Er stand einfach nur da. Im nächsten Moment packte er mich an den Schultern, und drückte mich mit dem Rücken gegen den Baum. Es tat weh, aber ich ließ es mir nicht anmerken. Etwas in seinen Augen bewegte mich dazu einfach stillzuhalten. Er focht einen Kampf aus, einen Kampf mit sich selber. Ich sah den Zwiespalt in seinen Augen, Pflicht und Vernunft rangen mit Sehnsucht und Verlangen.
Dann beugte er sich vor, und küsste mich wild, drückte mich mit seinem Körper an den Baum, so dass ich eine Gefangene war. Hitze, Erregung, und ein Gefühl von Feuer durchfluteten mich, während sein Mund gierig den meinen durchforstete. Dieser Kuss hatte nichts Behutsames an sich. Er war wie das Finale einer langen Sehnsucht die endlich gestillt werden konnte. Wild und animalisch, und ich genoss ihn in vollen Zügen, erwiderte ihn mit der gleichen Wildheit.
Meine Arme schlangen sich um seinen Nacken, um ihn noch näher an mich zu ziehen. Ich spürte das Zittern seiner Hände, als diese sich in meine Taille gruben, seinen heißen Atem in meinem Gesicht, und das wilde Schlagen seines rasenden Herzens, das mit meinem im Einklang stand. Seine Lippen beschrieben einen Weg über mein Kinn zu meinem Hals. Ich sog das Gefühl genauso ein wie seinen Geruch. Meine Hände gruben sich in sein Haar, das so viel weicher war, als in seiner Wolfsgestallt.
„Ich sollte aufhören“, hauchte er an meiner Haut, und trieb mir damit einen Schauer über den Rücken, aber er hörte nicht auf.
Wir standen noch ewig so da, bis wir uns trennen mussten, um wieder zu Atem zu kommen. Er hielt mich in seinen Armen, die Stirn an meiner, und atmete genauso schwer wie ich. „Das hätten wir nicht tun dürfen.“
Da war ich ganz anderer Meinung. Wenigstens dieses eine Mal hatte mich niemand kontrollieren können, und diese Gewissheit war ein unglaublicher Trost für meine Seele. „Hätten wir es nicht getan, wüsste ich nicht wie gut du küssen kannst.“
Er lachte leise. „Du weißt was ich meine.“
Die untergehende Sonne ließ sein Haar in hellen, goldenen Tönen erstrahlen. „Haben wir den Prinzessinnenquatsch jetzt endlich hinter uns gelassen?“
„Dich jetzt noch mit der förmlichen Anrede anzusprechen, scheint mir unpassend.“
Gut, geschwollen quatschen konnte er also immer noch. „Ja, Luder klingt doch viel besser.“ Eine Erwiderung ließ ich nicht zu. Ich presste meine Lippen wieder auf seine, und verschloss damit seinen Mund. Dieser Kuss war genauso wie der andere, und auch die vielen, die danach folgten. Unsagbar in ihrer Begierde. Ich wollte dass es nie ein Ende hatte, denn dann würden die Trümmer die mein Leben beschrieben, wieder über mich zusammenstürzen.
Stunden Später – so kam es mir vor – lagen wir im Gras, sein Kopf auf meiner Brust, und meine Hand strich durch sein Haar, wie ich es schon immer getan hatte. Vielleicht war er jetzt kein Wolf, aber diese einfache Handlung übte auch jetzt etwas Beruhigendes auf mich aus. So schön die ganze Sache auch war, ich musste eine Frage stellen. Ich schob sie solange es ging hinaus, aber meine Gedanken ließen mir einfach keine Ruhe. „Und wie soll es jetzt weiter gehen?“
Er antwortete nicht sofort, ließ sich Zeit, und seufzte schließlich. „Du bist einem Adligen versprochen, davor gibt es kein Entrinnen. Du wirst dich deiner Pflicht stellen müssen.“
Das war genau die Antwort, die ich nicht hören wollte. Ich unterdrückte den aufsteigenden Kummer. „Gibt es denn keine Chance da rauszukommen?“
„Ich fürchte nein. Der König hat es beschlossen. Du wirst heiraten.“
Nein, das würde ich nicht. Das ging einfach zu weit. Mit allem hatte ich mich irgendwie abfinden können, aber nicht damit. Ich musste hier weg, und zwar ganz schnell. „Ich glaub, ich will ein bisschen alleine sein.“
Nicht allzu verwundert richtete Sydney sich auf. Den Kummer den ich in seinen Augen sah, war eine Spiegelung meines eigenen, und es zerriss mir fast das Herz. Ich hauchte ihm noch einen letzten Kuss auf die Lippen. „Egal was passiert, vergiss nie diesen Moment.“ Mit schweren Herzen stand ich auf, und wandte mich von ihm ab, bevor er meine Tränen sehen konnte. Für mich gab es kein Zurück. Ich würde hier verschwinden, und nie wieder kommen. Hätte ich geglaubt, dass er mitkommen würde, hätte ich ihm von meinem Vorhaben erzählt, aber so gab es nur eine Person im ganzen Schloss die mir bei meinem größten Ausbruch den ich je geplant hatte helfen konnte, und das war Sadrija. Dunkle Flecken Auf Der Haut Von Pickel Jucken Startseite >   Bürgerservice    Gemeinde(amt) > Allgemeine Information.